Vom BSI zugelassen
IS-Penetrationstest-Dienstleister (Stellen-ID BSI-APS-9080), im offiziellen BSI-Verzeichnis gelistet.
Zertifikat: Deutsch (PDF) · English (PDF)
Nach ISO 27001 zertifiziert
Ihre Projektdaten werden in einer nach ISO 27001 zertifizierten Umgebung verarbeitet.
Prüfung und Beratung aus einer Hand
Wer die Lücken findet, spricht auch die Empfehlungen aus. Die Geschäftsleitung prüft mit.
Kostenfreies Erstgespräch vereinbaren
Ein Penetrationstest, kurz Pentest, ist eine gezielte technische Sicherheitsanalyse: Unsere zertifizierten Prüfer simulieren reale Angriffe unter kontrollierten Bedingungen und decken Schwachstellen in Anwendungen, Netzwerken und Cloud-Umgebungen auf, bevor echte Angreifer sie ausnutzen. Wir prüfen nach anerkannten Standards wie jenen der OWASP Foundation und der IS-Penetrationstest-Methode des BSI. Als Ergebnis erhalten Sie einen prüffähigen Bericht mit priorisierten, sofort umsetzbaren Handlungsempfehlungen.
Wofür unsere Kunden einen Pentest nutzen:
- die Wirksamkeit ihrer Sicherheitsmaßnahmen nachweisen, etwa für ISO 27001, NIS-2, DORA oder MDR/FDA
- Schwachstellen aufdecken, die vorhandene Schutzmaßnahmen übersehen
- sich auf Audits oder Zertifizierungen vorbereiten
- eine unabhängige Zweitmeinung einholen oder den Prüfanbieter turnusmäßig wechseln
Möchten Sie den Ernstfall realistisch durchspielen? Dann ist unsere Angriffssimulation & Red Teaming die passende Ergänzung. Setzen Sie KI-Systeme wie Chatbots, RAG oder Agenten ein? Dann ist unsere spezialisierte KI-Sicherheitsprüfung der passende Schwerpunkt.
Warum zentrust?
Vom BSI zugelassen, mit prüffähigem Bericht
Anerkannter IS-Penetrationstest-Dienstleister (Stellen-ID BSI-APS-9080), nachprüfbar im offiziellen BSI-Verzeichnis. Unsere Berichte sind ohne Nacharbeit als Nachweis gegenüber Auditoren, Aufsichtsrat oder Versicherern verwendbar, etwa nach § 8a BSIG oder für ISO 27001.
Selbst nach ISO 27001 zertifiziert
Die Umgebung, in der wir Ihre Projektdaten verarbeiten, ist nach ISO 27001 auf Basis von IT-Grundschutz zertifiziert (BSI-IGZ-0718-2026). Nachweise: Zertifikat (PDF) · Zertifizierungsreport (PDF)
Prüfung und Beratung aus einer Hand
Kein Übergabebruch zwischen Test- und Beratungsteam: Wer die Lücken findet, spricht auch die Empfehlungen aus. Die Geschäftsleitung prüft mit und schätzt den Aufwand realistisch ein, weil sie die Leistung selbst erbringt.
Eigene Sicherheitsforschung
Unsere Prüfer veröffentlichen CVEs und Coordinated Disclosures (u. a. swisstransplant.ch und meineimpfungen.ch) und wurden als Sachverständige in Ausschüssen des Deutschen Bundestages angehört.
Erfahrung in regulierten Branchen
Zertifizierte Penetrationstester mit Erfahrung u. a. in Medizinprodukten (FDA/MDR), bei Finanzdienstleistern (DORA) und in kritischen Infrastrukturen. Inklusive echter Hardware- und Firmware-Kompetenz.
Tiefe plus verständliche Berichte
Automatisierte Verfahren kombiniert mit manueller Analyse, Quellcode-Reviews und kreativen Angriffsszenarien, ausgerichtet an OWASP, BSI, CIS, CVSS und CEM. Ergebnis: klare Risikobewertung und priorisierte Maßnahmen. Auf Wunsch Begleitung bei der Behebung.
Unternehmen, die uns vertrauen
„Wie mega ist bitte in euren neuen Berichten der Link zwischen MITRE und den Schwachstellen … echt gelungen, das ist Gold wert für unsere Bedrohungsanalysen.“
Kundenstimme, gesetzliche Krankenkasse
„Der Pentest hat echte Probleme aufgedeckt, zu konkreten Korrekturen geführt und gibt uns eine solide Basis für die Weiterarbeit.“
Erlang Ecosystem Foundation, über unser Security-Audit, öffentlicher Bericht auf hex.pm
Weitere Referenzen und eine öffentliche Case Study finden Sie über uns.
Veröffentlichter Prüfbericht
Die Erlang Ecosystem Foundation (Betreiberin der Paket-Registry hex.pm) hat einen unserer Prüfberichte veröffentlicht. So sieht ein zentrust-Bericht wirklich aus: von der Management-Summary über die farbcodierte Befundübersicht bis zum technischen Detailbefund mit CVSS-Bewertung und Retest-Ergebnis.
Vorgehensweise unserer Penetrationstests
Nach Beauftragung erfolgt die Durchführung des Penetrationstest üblicherweise in den folgenden drei Phasen (Anpassungen an Ihre individuellen Bedürfnisse sind in jeder Phase möglich):
- ErstgesprächKostenfrei und unverbindlich. Wir verstehen Ihren Bedarf.
- AngebotTransparentes Festangebot, drei Varianten zur Wahl.
- VorbereitungScope, Recht, Vertraulichkeit und Testumgebung geklärt.
- DurchführungZertifizierte Prüfer, automatisiert plus manuell.
- AbschlussPriorisierter Prüfbericht und Abschlusspräsentation.
- RetestOptional: Wir prüfen die Behebung nach.
Alle Details zum Ablauf anzeigen
Grundsätzlich findet zunächst ein kostenfreies persönliches Gespräch mit dem Interessenten statt, um seinen individuellen Bedarf zu verstehen und eine realistische Aufwandsschätzung zu ermöglichen. Dabei spielen insbesondere folgende Faktoren eine Rolle:
- Anzahl und Art der Prüfobjekte (siehe unten für Beispiele)
- gewünschte Vorgehensweise
- gewünschte Prüftiefe
- bevorzugter Prüfort
Auf Basis dieses ersten Austauschs erhält der potenzielle Auftraggeber anschließend ein kostenfreies, unverbindliches Angebot.
Im Folgenden finden Sie eine Auswahl möglicher Prüfobjekte. Bitte zögern Sie nicht uns dennoch zu kontaktieren, falls Sie sich in der folgenden Liste nicht wiederfinden. Gerne prüfen wir Ihren individuellen Bedarf.
KI-Systeme & KI-Anwendungen
Chatbots, RAG-Pipelines und autonome Agenten schaffen neue Angriffsflächen, die klassische Tests nicht abdecken: manipulierte Eingaben, Datenabfluss über Kontext- und Werkzeugzugriffe sowie unsichere Ausgaben. Wir prüfen KI-Systeme gezielt, orientiert an den OWASP Top 10 für LLM-Anwendungen.
- Prompt Injection, Jailbreaks und Umgehung von Leitplanken
- Absicherung von Werkzeug- und Funktionsaufrufen sowie Agenten-Autonomie
- Datenabfluss aus RAG-Quellen, System-Prompts und Trainingsdaten
- Mehr dazu: unser Schwerpunkt KI-Penetrationstests
Web-Anwendung und API
Wir simulieren gezielte Angriffe auf Ihre Webanwendungen, um Sicherheitslücken zu identifizieren, bevor Angreifer sie ausnutzen. Unsere Prüfungen orientieren sich an den OWASP Top 10 und werden auf die Besonderheiten Ihrer Applikationen abgestimmt. Optional führen wir auch Code Reviews durch, um potenzielle Schwachstellen direkt im Quellcode aufzudecken.
- Prüfung nach OWASP Web Security Testing Guide
- Simulation realer Angriffsszenarien
- Quellcode-Review (optional)
- Handlungsempfehlungen zur sicheren Implementierung
- Empfohlene Ergänzung: Entwickler-Schulungen
Mobile Apps
Mobile Anwendungen verarbeiten oft sensible Daten und greifen auf exponierte Backends zu. Wir analysieren sowohl die App selbst als auch die verbundenen Systeme, um potenzielle Schwachstellen im Zusammenspiel zu erkennen, basierend auf den OWASP Mobile Top 10.
- Sicherheitsanalyse von App & Backend
- Prüfung von Datenflüssen und Authentifizierungsmechanismen
- Analyse der Kommunikationskanäle und API-Schnittstellen
- Empfehlungen zur Absicherung von Entwicklungs- und Build-Prozessen
- Vertiefung durch Mobile-Security-Schulungen
IoT- & Hardware-Tests
Das Internet of Things (IoT) verbindet Geräte, Daten und Cloud-Systeme und erhöht damit die Angriffsfläche. Wir prüfen Ihre Hardware und deren Software-Stacks auf Schwachstellen, untersuchen Kommunikationsprotokolle sowie Schnittstellen (z. B. JTAG) und bewerten Ihre Update- und Sicherheitsstrategien. Hardware ist für uns kein reines Software-Thema: Unser Mitgründer Sven Faßbender ist gelernter Elektroniker für Betriebstechnik und staatlich geprüfter Techniker der Fachrichtung Elektrotechnik.
- Prüfung von Embedded Devices, Firmware und Schnittstellen
- Analyse von Kommunikations- und Cloud-Integrationen
- Bewertung physischer Angriffsvektoren
- Empfehlungen für sicheres Device Lifecycle Management
System- & Betriebssystem-Härtung
Wir überprüfen die Konfigurationen Ihrer Systeme (Windows, Linux, macOS) sowie Ihrer Cloud-Plattformen (Azure, AWS, GCP) auf Angriffsresistenz, um sicherzustellen, dass Ihre Systemhärtung dem Stand der Technik entspricht.
- Analyse und Härtung von Betriebssystemen
- Prüfung sicherheitsrelevanter Konfigurationen
- Vergleich mit Best Practices und CIS Benchmarks
- Empfehlungen zur Automatisierung von Hardening-Prozessen
Netzwerke & Infrastruktur
Wir testen Ihre Netzwerke, On-Premises, Cloud oder Hybrid auf Sicherheitslücken, unautorisierte Zugriffe und fehlerhafte Segmentierungen. Unsere Prüfungen decken Schwachstellen in Firewalls, VPNs, Routern und anderen kritischen Komponenten auf.
- Netzwerk- und Firewall-Tests
- Segmentierungs- und Zugriffskontrollen
- Analyse der Kommunikationspfade und Sicherheitsrichtlinien
- Bewertung der Angriffsfläche und Empfehlungen zur Härtung
Active Directory & Entra ID
Active Directory (AD), Entra ID und verwandte Dienste wie IAM, DNS oder PKI sind zentrale Angriffspunkte moderner Infrastrukturen. Wir analysieren Konfiguration, Berechtigungsstrukturen und Sicherheitsrichtlinien, um potenzielle Schwachstellen und Privilege Escalation-Pfade aufzudecken.
- Prüfung von Berechtigungen und Gruppenrichtlinien
- Erkennung verwaister oder überprivilegierter Konten
- Analyse von Authentifizierungsmechanismen und Trusts
- Empfehlungen für sichere Rollen- und Zugriffsmodelle
Hinweis: Eine gute Vorbereitung braucht etwas Vorlauf. Planen Sie idealerweise etwa zwei Monate ein, damit sich alle Beteiligten ausreichend auf die Sicherheitsprüfung vorbereiten können. Anders als bei vielen großen Anbietern sind bei uns nach Absprache auch kurzfristige Prüftermine möglich. Sprechen Sie uns an.
Phase 1: Vorbereitung
Nach der Beauftragung beginnt die Vorbereitungsphase, in der alle organisatorischen, rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen definiert werden. Ziel ist es, einen rechtskonformen, effizienten und risikominimierten Ablauf des Penetrationstests sicherzustellen.
1. Non-Disclosure-Agreement (NDA)
Zum Schutz sensibler Informationen wird ein NDA bzw. eine Geheimhaltungsvereinbarung abgeschlossen. Darin wird geregelt, dass keinerlei Informationen zu:
- festgestellten Sicherheitsmängeln,
- internen Abläufen, Organisationsstrukturen oder IT-Architekturen,
- sowie geteiltem Know-How
an Dritte weitergegeben werden dürfen.
2. Datenschutz
Sind personenbezogene Daten betroffen, sollte der Datenschutzbeauftragte sowie ggf. die Personalvertretung frühzeitig eingebunden werden. Zu klären sind insbesondere:
- Zweck des Penetrationstests,
- Umgang mit personenbezogenen Daten,
- Verfahren zur Anonymisierung,
- Löschung sensibler Daten nach Abschluss der Analyse.
Datenschutz hat bei der zentrust jederzeit höchste Priorität.
3. Geheimschutz (VS-NfD)
Die zentrust kann Systeme prüfen, die bis VS-NfD eingestufte Informationen verarbeiten. Die zuständige Geheimschutzstelle legt fest:
- wie die Prüfung nach VS-Regelwerken durchzuführen ist,
- welche Zugangsberechtigungen erforderlich sind.
Nur entsprechend berechtigte Personen erhalten Zugriff auf VS-eingestufte Informationen.
4. Benachrichtigung relevanter Personen
Zu informieren sind u. a.:
- IT-Sicherheitsbeauftragter,
- betroffene Fachabteilungen,
- Drittdienstleister (z. B. Hosting- oder Cloudanbieter),
- gegebenenfalls Mitarbeiter oder Kunden.
Da Testdurchführungen zu kurzfristigen System- oder Netzwerklasten führen können, ist eine klare Kommunikation vorab essenziell.
5. Abstimmung mit Wartungsfenstern
Der Penetrationstest darf nicht mit Wartungsarbeiten kollidieren. Änderungen während des Tests können:
- die Aussagekraft der Ergebnisse beeinträchtigen,
- unnötige Risiken verursachen,
- zu Fehlinterpretationen führen.
Eine zentrale Abstimmung wird dringend empfohlen.
6. Aufbau einer stabilen Testumgebung
Wo möglich, sollte nicht gegen Produktivsysteme getestet werden. Stattdessen empfiehlt sich eine separate Testumgebung, die der Produktion entspricht hinsichtlich:
- Sicherheitsmaßnahmen,
- Netzwerksegmentierung,
- Rollen- und Benutzerkonzepten,
- eingesetzten Technologien.
Ziele: minimale Betriebsrisiken, realistische Ergebnisse, sichere Testdurchführung.
7. Informationsbereitstellung
Der Auftraggeber sollte möglichst bereitstellen:
- Architektur- und Systemdokumentation,
- Benutzer- und Rollenmodelle,
- Schnittstellenübersichten,
- eine Demo aus Anwendersicht.
Dies reduziert Rückfragen und verbessert die Testeffizienz.
8. Sichere Kommunikationskanäle
Zu Beginn wird festgelegt:
- welche verschlüsselten Kommunikationswege genutzt werden,
- wie sensible Dokumente (z. B. Zwischenberichte) übermittelt werden.
9. Terminkoordination
Zu planen sind u. a.:
- Interviews mit verantwortlichen Personen,
- Zugangsfreigaben,
- Bereitschaftszeiten für Rückfragen.
10. Prüfbericht: Sprache & Liefertermin
- verbindlicher Abgabetermin,
- gewünschte Sprache (Deutsch/Englisch),
- Format- oder Strukturvorgaben.
11. Festlegung des exakten Prüfzeitraums
Start- und Endzeitpunkte werden fest definiert, damit alle beteiligten Teams vorbereitet sind und notwendige Zugänge rechtzeitig bereitstehen.
Phase 2: Durchführung
Die Durchführung des Penetrationstests stellt die zentrale Projektphase dar. Unter den zuvor abgestimmten Rahmenbedingungen führen unsere zertifizierten Penetrationstester eine umfassende technische Analyse des Prüfobjekts durch. Dabei kommen sowohl etablierte als auch zielgerichtet ausgewählte Methoden, Werkzeuge und Prüfverfahren zum Einsatz, um die Sicherheit des Systems realitätsnah zu bewerten.
Die folgenden Beispiele zeigen exemplarisch die Durchführung verschiedener Penetrationstests:
Penetrationstest Web-Anwendung (Umfang 5 Personentage)
-
Methodik
Im Rahmen des White-Box-Penetrationstests kombinieren wir automatisierte SAST-Techniken mit einer tiefgehenden manuellen Quellcodeanalyse, um Implementierungsfehler, fehlerhafte Sicherheitslogik und strukturelle Schwachstellen bereits auf Code-Ebene zuverlässig zu identifizieren. Neben der maschinellen Erkennung untersuchen unsere Experten gezielt sicherheitskritische Bereiche, Architekturentscheidungen und komplexe Kontrollflüsse, die automatisierte Tools oftmals nicht erfassen können.
Der dynamische Anwendungssicherheitstest (DAST) wird durch unsere Penetrationstester um kreative Angriffstechniken, Angriffsvektorkombinationen und individuelle Angriffspfad-Analysen erweitert, die über die Fähigkeiten jeder automatisierten Lösung hinausgehen. Während DAST die laufende Anwendung und ihre Schnittstellen auf ausnutzbare Schwachstellen prüft, beziehen unsere Tester zusätzlich den konkreten Anwendungskontext, die abgebildeten Geschäftsprozesse sowie mögliche unbeabsichtigte Interaktionen zwischen Komponenten ein. Dadurch werden komplexe Schwachstellen erkannt, die nur durch menschliches Verständnis der Anwendung und ihrer Abläufe identifiziert werden können.
Durch die Kombination aus SAST + manueller Codeanalyse sowie DAST + kreativer manueller Angriffssimulation erreichen wir eine besonders hohe Prüftiefe und decken sowohl statische Implementierungsfehler als auch realistisch ausnutzbare Schwachstellen in der Laufzeitumgebung ab.
-
Prüfobjekt und Prüftiefe
Das folgende Prüfobjekt wurde im Rahmen der Vorbesprechung zur Angebotserstellung definiert:
- Web-Anwendung
- Wir überprüfen, ob die Web-Anwendung resilient gegen die häufigsten Schwachstellen in Web-Anwendungen ist. Hierzu prüfen wir die Schwachstellen-Klassen der OWASP Top 10 2025:
- A01:2025 - Broken-Access-Control: Wir prüfen, ob Benutzer nur auf die Ressourcen und Funktionen zugreifen können, für die sie autorisiert sind, und ob unautorisierte Zugriffe durch fehlerhafte Zugriffskontrollen verhindert werden.
- A02:2025 - Security-Misconfiguration: Wir prüfen, ob Systeme, Server und Anwendungen sicher konfiguriert sind, z. B. keine unnötigen Dienste aktiv sind, Standardpasswörter geändert wurden und sicherheitsrelevante Header oder Berechtigungen korrekt gesetzt sind.
- A03:2025 - Software-Supply-Chain-Failures: Wir prüfen, ob die eingesetzten Bibliotheken, Abhängigkeiten, Build-Prozesse und Software-Komponenten aus vertrauenswürdigen Quellen stammen und gegen Manipulation oder Kompromittierung geschützt sind.
- A04:2025 - Cryptographic-Failures: Wir prüfen, ob kryptografische Verfahren korrekt implementiert und aktuelle Standards verwendet werden, um die Vertraulichkeit und Integrität sensibler Daten zu gewährleisten.
- A05:2025 - Injection: Wir prüfen, ob Benutzereingaben korrekt validiert, bereinigt und parametrisiert werden, um Angriffe wie SQL-, Command- oder Script-Injection zu verhindern.
- A06:2025 - Insecure-Design: Wir prüfen, ob die Anwendung bereits auf Architekturebene sicher entworfen wurde, etwa durch Threat-Modeling, Sicherheitsprinzipien und den gezielten Einsatz von Schutzmechanismen.
- A07:2025 - Authentication-Failures: Wir prüfen, ob Authentifizierungsmechanismen sicher implementiert sind, z. B. durch starke Passwortrichtlinien, Multi-Faktor-Authentifizierung und korrekte Session-Verwaltung.
- A08:2025 - Software-or-Data-Integrity-Failures: Wir prüfen, ob Software, Updates und Daten auf Integrität und Authentizität überprüft werden, um Manipulationen und unautorisiertes Ändern von Inhalten zu verhindern.
- A09:2025 - Logging-and-Alerting-Failures: Wir prüfen, ob sicherheitsrelevante Ereignisse ausreichend protokolliert und Warnmeldungen ausgelöst werden, damit Angriffe oder Anomalien zeitnah erkannt und behandelt werden können.
- A10:2025 - Mishandling-of-Exceptional-Conditions: Wir prüfen, ob Fehler- und Ausnahmebedingungen korrekt behandelt werden, ohne sicherheitsrelevante Informationen preiszugeben oder ungewollte Zustände zu erzeugen.
- Wir überprüfen, ob die Web-Anwendung resilient gegen die häufigsten Schwachstellen in Web-Anwendungen ist. Hierzu prüfen wir die Schwachstellen-Klassen der OWASP Top 10 2025:
- Web-Anwendung
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Abgrenzung des Prüfumfangs Im Rahmen des Penetrationstests werden keine physischen Angriffe, Social-Engineering-Tests oder Denial-of-Service (DoS/DDoS)-Szenarien durchgeführt.
Penetrationstest Medizingerät, FDA Premarket-Submission (Umfang 15 Personentage)
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Regulatorische Rahmenbedingungen für den Penetrationstest im Rahmen der Premarket-Submission FDA
Bei der Durchführung eines White-Box-Penetrationstests im Kontext einer FDA-Premarket-Submission orientieren sich die Prüfmethoden an den sicherheitsrelevanten Empfehlungen der aktuellen FDA-Guidance für Medizinprodukte.
Der Prüfplan wird in der Vorbereitungsphase individuell erarbeitet und bildet die Grundlage für alle nachfolgenden Tests.
Die nachfolgenden Sicherheitsanforderungen dienen als strukturierte Übersicht der wesentlichen Prüfpunkte:
- Authentication
- Wir prüfen, ob Authentifizierungsmechanismen der Software und des Betriebssystems unbefugten Zugriff zuverlässig verhindern und ob Identitäten sicher gespeichert, verwaltet und verifiziert werden.
- Authorization
- Wir analysieren Rollen- und Berechtigungskonzepte, um sicherzustellen, dass unautorisierte Zugriffe auf sicherheits- oder patientenbezogene Funktionen ausgeschlossen sind.
- Cryptography
- Wir bewerten die Implementierung kryptografischer Mechanismen hinsichtlich Vertraulichkeit, Integrität und Authentizität von Daten sowie deren korrekte Konfiguration.
- Code/Data/Execution Integrity
- Wir prüfen, ob Schutzmechanismen gegen Manipulationen, unautorisierte Codeausführung oder Integritätsverletzungen wirksam umgesetzt sind.
- Confidentiality
- Wir untersuchen, ob sensible Patienten-, Diagnose- und Systemdaten während Speicherung, Übertragung und Verarbeitung angemessen geschützt sind.
- Event Detection & Logging
- Wir bewerten, ob sicherheitsrelevante Ereignisse erkannt, protokolliert und ausgewertet werden können, um Angriffe schnell zu identifizieren.
- Resiliency & Recovery
- Wir prüfen die Widerstandsfähigkeit des Systems gegenüber Angriffen, Fehlfunktionen oder Datenkorruption und bewerten vorhandene Wiederanlauf- und Recovery-Mechanismen.
- Updatability / Patchability
- Wir analysieren, ob sicherheitskritische Updates, Patches und Wartungsverfahren nachvollziehbar, sicher und ohne Gefährdung der klinischen Funktionalität durchgeführt werden können.
Hinweis: Die oben aufgeführten Sicherheitsanforderungen dienen der Übersicht. Ein detaillierter Prüfplan, welcher als Grundlage für den White-Box-Penetrationstest dient, wird durch die Prüfer der zentrust in der Vorbereitungsphase entwickelt.
- Authentication
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Analyse von Hardware und physischen Schnittstellen
Der White-Box-Penetrationstest umfasst eine Analyse der Hardware-Komponenten und deren physischen Schnittstellen. Hierbei werden diese Komponenten auf Schwachstellen und Sicherheitsmängel analysiert welche durch einen Angreifer mit temporärem Zugriff auf das Prüfobjekt (Beispiel: Patient für kurze Zeit unbeaufsichtigt mit Prüfobjekt) geprüft.
Die Prüfer bedienen sich in dieser Phase primär „auf dem freien Markt“ zugänglichen Angriffswerkzeugen um dem gewählten Angriffsszenario/Angriffspotenzial (siehe unten) Rechnung zu tragen.
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Analyse von Software, Betriebssystem und Schnittstellen (SAST & DAST)
Die Analyse von Software und Schnittstellen folgt der gleichen Methodik wie im obigen Beispiel der Web-Anwendung beschrieben: automatisierte SAST-Techniken kombiniert mit tiefgehender manueller Quellcodeanalyse sowie DAST, erweitert um kreative manuelle Angriffstechniken und individuelle Angriffspfad-Analysen. So werden Fehler im Code ebenso gefunden wie Schwachstellen, die sich im laufenden System ausnutzen lassen.
Zusätzlich wird die Härtung des Microsoft Windows Betriebssystems für die definierten Umgebungs- und Betriebsbedingungen während des White-Box-Penetrationstests analysiert. Die Analyse der Härtung umfasst einen Vergleich mit international anerkannten Standards (Sicherheitsempfehlungen) für die sichere Ausführung des Betriebssystems.
Zu diesem Zweck wird der CIS (Center for Internet Security) Benchmark für Microsoft Windows 11 / Windows 11 Enterprise als primärer Referenzstandard herangezogen. Der CIS-Benchmark dient als Baseline für empfohlene Konfigurations- und Sicherheitsmaßnahmen (Gruppenrichtlinien, Registry-Einstellungen, Services, Audit-Konfigurationen, Firewall- und Verschlüsselungseinstellungen etc.). Die Prüfung berücksichtigt die jeweils aktuelle Version des CIS-Benchmarks, die für den Ziel-Build relevant ist.
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Bewertung des Angreiferpotenzials (CEM, Common Methodology for IT Security Evaluation)
Zur Bewertung der Sicherheit des Prüfobjekts wurde das Angreiferpotenzial gemäß der Common-Methodology-for-Information-Technology-Security-Evaluation (CEM) bestimmt. Die Bestimmung des Angreiferpotenzials dient dazu, die erwarteten Fähigkeiten, Ressourcen und Motivationen potenzieller Angreifer zu klassifizieren und damit den erforderlichen Prüfaufwand sowie die Aussagekraft der Testergebnisse nachvollziehbar und reproduzierbar zu gestalten. Dabei werden Faktoren wie Fachwissen, Kenntnis des ToE, Zugriffsmöglichkeiten, Ausrüstung sowie Zeitaufwand (siehe Tabelle B.2 der CEM) herangezogen, um das erwartete Angreiferpotenzial zu charakterisieren.
Diese Vorgehensweise ermöglicht eine transparente Einordnung der Prüfergebnisse in Bezug auf die realistisch zu erwartenden Bedrohungsszenarien im Rahmen der beabsichtigten Anwendung und des vorgesehenen Einsatzumfeldes des Prüfobjektes.
Die resultierende Punktzahl erlaubt eine Einordnung des erforderlichen Aufwands zur erfolgreichen Ausnutzung einer Schwachstelle in eine von fünf Kategorien (siehe Tabelle B.3 der CEM):
Punktebereich Kategorie Beschreibung 0 bis 9 Basic Angriffe können von technisch versierten Laien oder Gelegenheitstätern mit frei verfügbaren Mitteln durchgeführt werden. 10 bis 13 Enhanced Basic Angriffe erfordern bereits ein gewisses Maß an Fachwissen und zielgerichtete Vorbereitung. 14 bis 19 Moderate Angriffe setzen fundierte technische Kenntnisse und spezialisierte Werkzeuge voraus. 20 bis 24 High Angriffe sind nur mit erheblichem Aufwand, spezieller Ausrüstung und erfahrenem Fachpersonal realisierbar. ≥25 Beyond High Angriffe erfordern außergewöhnliche Ressourcen, umfangreiches Fachwissen und erheblichen zeitlichen Aufwand; sie liegen typischerweise außerhalb des realistisch zu erwartenden Angreiferpotenzials im vorgesehenen Einsatzkontext. Im Rahmen des White-Box-Penetrationstest wird erwartet, dass die Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen welche durch die Sicherheitsanforderungen aus der FDA-Guidance implizit vorgegeben werden, dem berechneten Angreiferpotenzial standhalten. Kann die Wirksamkeit nicht nachgewiesen werden, so wird dies als eine Abweichung (Fail) erfasst. In den unten aufgeführten Angriffsszenarien wird die für das geschilderte Angriffsszenario spezifische Berechnung in tabellarischer Form aufgeführt
-
Angriffsszenarien und Angreiferpotenzial
Szenario „Physisch“
In diesem Angriffsszenario wird ein Angreifer simuliert, der für einen kurzen Zeitraum unbeaufsichtigten physischen Zugriff auf das Prüfobjekt erhält. Es wird angenommen, dass der Angreifer aus finanziellen Motiven handelt und ein besonderes Interesse am Zugriff auf unzureichend geschützte Patienteninformationen (Vertraulichkeit) hat. Erfolgt ein erfolgreicher Zugriff, könnten diese Informationen verkauft oder zur Erpressung verwendet werden.
Beispiel: Ein Patient (Angreifer) wird zu einer Untersuchung in der Arzt-Praxis in das Untersuchungszimmer geführt. Die Tür zum Flur wird mit dem Hinweis geschlossen, dass der Arzt in Kürze erscheinen wird. In diesem Zeitraum hat der Angreifer unbeaufsichtigten physischen Zugriff auf das Prüfobjekt.
Da der Angreifer unentdeckt bleiben möchte, scheiden aufwändige physische Manipulationen, beispielsweise das Öffnen des Gehäuses, aus. Der Angriff konzentriert sich daher auf physisch zugängliche Schnittstellen sowie Ein- und Ausgabegeräte des Systems.
Berechnung des Angreiferpotenzials für dieses Szenario:
Faktor Kommentar Wert Zeitaufwand Wenige Minuten 0 Fachwissen Experte 6 Kenntnis ToE Öffentlich 0 Zugriffsmöglichkeiten Einfach 1 Ausrüstung Standard 0 Ergebnis 7 (Basic) Szenario „Netzwerk“
In diesem Angriffsszenario wird ein Angreifer simuliert, der über das Netzwerk auf das Prüfobjekt zugreift. Es wird angenommen, dass sich der Angreifer bereits innerhalb des internen Netzwerks einer Arzt-Praxis befindet.
Der Angreifer handelt aus finanziellen Motiven und hat das Ziel, auf sensible Patienteninformationen zuzugreifen oder die Funktionsfähigkeit des medizinischen Geräts zu beeinträchtigen, um Lösegeldforderungen zu stellen. Das Hauptaugenmerk liegt hierbei auf der Vertraulichkeit und Verfügbarkeit der verarbeiteten Daten.
Beispiel: Nach einer erfolgreichen Kompromittierung eines Arbeitsplatzrechners im Praxisnetzwerk scannt der Angreifer das interne Netz nach erreichbaren Geräten. Das Prüfobjekt wird als vernetztes medizinisches Gerät identifiziert, das über standardisierte Protokolle (z. B. TCP/IP, HTTP oder proprietäre Schnittstellen) kommuniziert. Der Angreifer versucht, über bekannte oder unsicher konfigurierte Netzwerkdienste, Standardzugänge oder fehlende Authentifizierungsmechanismen Zugriff auf das Gerät oder die übertragenen Daten zu erlangen.
Da der Angriff verdeckt und aus der Ferne erfolgt, stehen dem Angreifer keine physischen Manipulationsmöglichkeiten zur Verfügung. Das Angriffsszenario erfordert technisches Fachwissen über Netzwerkinfrastrukturen, gängige Angriffsvektoren sowie Kenntnisse über die Kommunikationsschnittstellen des Prüfobjekts.
Berechnung des Angreiferpotenzials für dieses Szenario:
Faktor Kommentar Wert Zeitaufwand Zwei Wochen 2 Fachwissen Mehrere Experten 8 Kenntnis ToE Öffentlich 0 Zugriffsmöglichkeiten Einfach 1 Ausrüstung Spezialisierte Tools 7 Ergebnis 18 (Moderate) -
Abgrenzung des Prüfumfangs
Im Rahmen des Penetrationstests werden keine Social-Engineering-Tests durchgeführt.
Phase 3: Abschluss
Die Ergebnisse des Penetrationstest werden in einem Prüfbericht (PDF) festgehalten. Die Übermittlung der Lieferobjekte erfolgt in einem AES256 verschlüsselten 7z-Archiv z. B. per E-Mail oder einen vom Kunden bereitgestellten Dateitransfer, das benötigte Passwort wird auf einem sicheren Kanal übermittelt (welcher sichere Kanal genutzt wird, ist Teil der Abstimmung im Kick-Off-Meeting). Nach Fertigstellung des Prüfberichts wird dieser zunächst als Entwurf an den Auftraggeber übermittelt. Der Entwurf dient als Grundlage für die Abschlusspräsentation. Nach Durchführung der Abschlusspräsentation wird der finale Prüfbericht geliefert. Der Prüfbericht wird sich im Detail wie folgt zusammensetzen:
- Management-Summary, inklusive Schlussfolgerung des Sicherheitsniveaus basierend auf den ermittelten Ergebnissen. Zielgruppe sind Nicht-IT-Kundige.
- Befundübersicht in tabellarischer Form
- Durchgeführte Prüfschritte und deren Ergebnisse in tabellarischer Form
- Rahmenbedingungen, Geltungsbereich, eingesetzte Werkzeuge
- Detaillierter technischer Befundbericht mit mindestens den folgenden Angaben pro Befund:
- Bestimmung des Schweregrad gemäß Base-Score des Common-Vulnerability-Scoring-System (CVSS) v4.0 wo anwendbar. Falls nicht anwendbar wird die Risikoklassifikation in Anlehnung an den BSI Standard 200-3 durchgeführt.
- Detaillierte Beschreibung des Sicherheitsmangels oder der Schwachstelle
- Empfehlung zur Verringerung des Risikos und/oder Behebung der Schwachstelle
- Versionshistorie
- Informationen zur Bereinigung der Testumgebung
- Glossar
- Informationen zur sicheren Handhabe des Prüfberichts
- Log-Files der eingesetzten Tools können auf Anfrage bereitgestellt werden.
Die Abschlusspräsentation auf Basis des Entwurf des Prüfberichts dient der Erläuterung der Ergebnisse sowie der Möglichkeit gegenseitig Fragen zu stellen. Es kann vorkommen, dass Anpassungen an dem Entwurf des Prüfberichts notwendig sind, welche in die finale Version des Prüfberichts einfließen.
Ihre Investition für die Durchführung eines Penetrationstest
Die Höhe der notwendigen Investition in einen unserer Penetrationstests richtet sich üblicherweise nach der Zeit welche unsere Projektleiter und zertifizierten Penetrationstester benötigen. In seltenen Fällen kann es notwendig sein, dass spezielle Hardware zur Durchführung des Penetrationstest beschafft werden muss. Zudem können bei Vor-Ort-Prüfungen auch Reisekosten anfallen.
In jedem Fall werden unsere Kosten für Sie transparent und verbindlich in einem kostenfreien Angebot ersichtlich. Bei uns gibt es keine versteckten Kosten!
Damit Sie Angebote wirklich vergleichen können, erhalten Sie von uns üblicherweise drei Angebotsvarianten (Silber, Gold und Platin), die sich vor allem in der Prüftiefe der gewählten Module und im Dokumentationsgrad unterscheiden. So entscheiden Sie selbst, welches Niveau zu Ihrem Schutzbedarf und Budget passt. Die meisten unserer Kunden wählen Gold, unsere Empfehlung für ein belastbares Ergebnis.
Damit Sie ein Gespür dafür bekommen, in welcher Höhe Ihre Investition für die Durchführung eines unserer Penetrationstests liegen könnte, haben wir Ihnen hier einmal ein paar Beispiele aufgeführt:
| Szenario | Investitionssumme (netto) |
|---|---|
| Web-Anwendung, APIs (OWASP Top 10) | 8.000 € |
| Mobile App iOS & Android (Cross-Plattform) | 9.000 € |
| Mobile App iOS & Android (nativ, beide Plattformen) | 13.000 € |
| Externe Unternehmensangriffsfläche (Internet-Exposition) | 8.000 € |
| Unternehmensnetzwerk & Active Directory (Assumed Breach) | 12.000 € |
Hinweis: Die aufgeführten Investitionskosten variieren von Auftrag zu Auftrag und werden maßgeblich durch Ihre individuellen Bedürfnisse bestimmt.
Wenn Sie Interesse an einer längerfristigen Partnerschaft mit größeren Pentest-Volumen haben, bieten wir Ihnen selbstverständlich attraktive Sonderkonditionen.
Häufige Fragen
Was kostet ein Penetrationstest bei zentrust?
Der Preis richtet sich nach dem Aufwand, also nach Anzahl und Art der Prüfobjekte, der gewünschten Prüftiefe und dem Prüfort. Anders als die meisten Anbieter nennen wir konkrete Anhaltspunkte: Eine Webanwendung mit APIs nach OWASP Top 10 liegt bei etwa 8.000 Euro netto, ein Test von Unternehmensnetzwerk und Active Directory bei rund 12.000 Euro netto. Sie erhalten üblicherweise drei Angebotsvarianten (Silber, Gold, Platin) und damit ein verbindliches Festangebot ohne versteckte Kosten.
Wie lange dauert ein Penetrationstest?
Die reine Prüfung dauert je nach Umfang meist zwischen wenigen Tagen und mehreren Wochen. Ein typischer Test einer Webanwendung umfasst etwa fünf Personentage, ein Medizingerät für eine FDA-Einreichung eher fünfzehn. Für eine saubere Vorbereitung planen Sie idealerweise rund zwei Monate Vorlauf ein. Kurzfristige Termine sind nach Absprache möglich, was bei vielen großen Anbietern nicht der Fall ist.
Black-Box, Grey-Box oder White-Box: was ist der Unterschied?
Die Begriffe beschreiben, wie viele Informationen wir vor dem Test erhalten. Beim Black-Box-Test prüfen wir aus Sicht eines externen Angreifers ohne Vorwissen, beim White-Box-Test mit vollem Zugang zu Dokumentation, Konten und Quellcode, der Grey-Box-Test liegt dazwischen, etwa mit einem normalen Benutzerkonto. Mehr Informationen bedeuten bei gleichem Zeitbudget mehr geprüfte Tiefe, deshalb empfehlen wir für die meisten Ziele einen Grey-Box- oder White-Box-Ansatz. Welche Variante zu Ihrem Schutzbedarf passt, klären wir im kostenfreien Erstgespräch.
Pentest oder Schwachstellenscan: wo liegt der Unterschied?
Ein Schwachstellenscan ist weitgehend automatisiert und meldet bekannte Muster, oft mit vielen Fehlalarmen und ohne Bewertung der tatsächlichen Ausnutzbarkeit. Ein Penetrationstest kombiniert Werkzeuge mit manueller Analyse durch zertifizierte Prüfer, die Schwachstellen verketten, den Geschäftskontext einbeziehen und die reale Ausnutzbarkeit belegen. Das Ergebnis ist kein Scan-Protokoll, sondern eine priorisierte Risikobewertung mit konkreten Handlungsempfehlungen.
Was passiert nach dem Test, und ist ein Retest enthalten?
Sie erhalten den Prüfbericht zunächst als Entwurf und eine Abschlusspräsentation, in der wir die Ergebnisse erläutern und offene Fragen klären. Auf dieser Basis beheben Sie die Schwachstellen, auf Wunsch begleiten wir Sie dabei. Ein Retest, also die gezielte Nachprüfung der behobenen Befunde, lässt sich direkt einplanen und wird im Bericht dokumentiert. Wie ein Bericht mit Retest-Ergebnis konkret aussieht, zeigt unser öffentlich einsehbarer Beispielbericht.
Wie sieht der Prüfbericht aus, und ist er auditfähig?
Der Bericht enthält eine Management-Summary für Nicht-Techniker, eine farbcodierte Befundübersicht und je Befund eine CVSS-v4.0-Bewertung mit Beschreibung und Handlungsempfehlung. Weil wir vom BSI als IS-Penetrationstest-Dienstleister zugelassen sind (Stellen-ID BSI-APS-9080), sind unsere Berichte ohne Nacharbeit als Nachweis gegenüber Auditoren, Aufsichtsrat oder Versicherern verwendbar, etwa nach Paragraf 8a BSIG oder für ISO 27001. Auf Wunsch liefern wir auf Deutsch oder Englisch.
Stört ein Pentest unseren laufenden Betrieb?
Ein guter Pentest legt Ihre Lücken offen, nicht Ihren Betrieb. Vorgehen, Zeitfenster und Prüftiefe stimmen wir vorab mit Ihnen ab. Kritische Systeme testen wir kontrolliert und außerhalb sensibler Zeiten, auf Wunsch in einer separaten Testumgebung. Ziel ist Erkenntnis ohne Produktivausfall.
Wir haben bereits einen Pentest-Anbieter. Warum wechseln?
Umso besser, dann kennen Sie den Wert solcher Prüfungen. Es gilt als Best Practice, den Prüfdienstleister regelmäßig zu wechseln oder eine unabhängige Zweitmeinung einzuholen, denn andere Prüfer finden andere Schwachstellen. Prüfen Sie außerdem, ob Ihr aktueller Anbieter im BSI-Verzeichnis gelistet ist und ob sein letzter Bericht Ihnen beim Handeln geholfen oder nur Findings aufgezählt hat.





